Wenn Sie mit Topprodukten oder –dienstleistungen im Ausland an den Start gehen, sollten Sie auf eine hohe Qualität Ihrer fremdsprachlichen Texte achten. ‚Handgestrickte’ Übersetzungen sind nicht nur imageschädlich, sondern führen auch zu erheblichen Haftungsproblemen.
Bei der Suche nach einem passenden Übersetzer haben Sie die Qual der Wahl. Der Übersetzungsmarkt ist sehr unübersichtlich. Das gilt für Deutschland, und für den Rest der Welt noch mehr. Das Spektrum ist extrem breit gefächert: von Hobby-Übersetzern über mittelständische Agenturen bis zu globalen Übersetzungskonzernen. In punkto Qualität und Preise liegen oft Welten zwischen verschiedenen Anbietern. Aber Vorsicht: Spitzenhonorare bürgen nicht unbedingt für Spitzenqualität!


Nach Ihrer Einteilung gehören wir sicher eher zu den Hobby-Übersetzern. Ab und an bekommen wir allerdings Texte diplomierter Übersetzer zur Überarbeitung (!) in die Hände, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Und da fragen wir uns manchmal ob eine mit Sorgfalt und Liebe erstellte Übersetzung nicht oft doch besser ist, als eine „professionell dahingerotzte“.
Sie können ja mal testen, wie gut wir unser Hobby beherrschen.
Vielen Dank für den Kommentar!
Mein letzter Satz „Aber Vorsicht: Spitzenhonorare bürgen nicht unbedingt für Spitzenqualität!“ soll ausdrücken, dass wir zum Thema „Qualität“ – gerade in Verbindung mit Spitzenhonoraren – eine differenzierte Meinung haben und Spitzenhonorare nicht automatisch mit Spitzenqualität assoziieren – einige einschlägige Erfahrungen lassen grüßen. Und eine Schwarz-Weiß-Denke ist in unserer Branche eh nicht so sinnvoll.
Habe schon das ein oder andere Korrektur gelesen (deutsch und englisch) und da habe ich nicht nur einmal eine neue Übersetzung schreiben müssen!
Ich sehe aber auch den Grund dafür:
Ich stehe jetzt kurz vor der Prüfung zum Übersetzer und habe ein paar Kandidaten in meiner ABSCHLUSS-Klasse, die ich nie, nie, nie in diese Stufe hätte aufrücken – geschweige denn zur Prüfung zugelassen hätte.
Ein paar Leute meinen wohl, man muss die Schüler durchschleppe, weil sie dafür bezahlt haben. Was für ein Schrott!
Schraubt die Anforderungen höher und klärt die Kunden auf, dass sich jeder Übersetzer schimpfen darf, der meint er kann jemandem so halbwegs den Weg zur nächsten Bank erklären.
PS: Musste mich mal drüber aufregen – ist nicht persönlich gemeint
Kein Problem. Wir regen uns auch oft über Bewerbungen speziell von deutschen „Diplom“- und sonstigen „qualifizierten“ Übersetzern auf. Da gibt es doch tatsächlich „technische Übersetzer“ von allen möglichen (Fach-)Hochschulen, die noch nie etwas von SPS gehört haben…
Aber so wie sich jeder „Unternehmensberater“ schimpfen kann, ist es in unserer Branche eben auch. Damit müssen wir leben.