Archiv der Kategorie 'Web 2.0'

Gesichtserkennung à la Google

Sie haben Photos in den Picasa Web Albums oder auf Flickr eingestellt, ohne Titel zu vergeben? Kein Problem. Google hilft auch hier - mit der Bildbearbeitungssoftware Google Picasa 3.0. Das Tool identifiziert Gesichter in Fotos und schlägt Titel für die Bilder vor.

Diese automatische Verschlagwortung ist zwar noch nicht perfekt, spart aber Zeit.

Blog-Streaking

Streaker sind eigentlich nackte Fußballfeld-Flitzer. Blog-Streaker sind also Menschen, die sich online enthüllen. Sie sind süchtig danach, ihre privaten Geheimnisse preiszugeben. In Blogs oder virtuellen Poesiealben wie MySpace.com können sie ihr Alter Ego ungeniert ausleben. Das Web wird so für viele zur wichtigsten Realität.

Google Translation Center

Mehr als eine Ankündigung ist sie noch nicht, die heiße Nachricht: Google startet mit dem Google Translation Center einen neuen Service, der Maschinenübersetzungstechnologien den Humanübersetzern zur Verfügung stellen soll.

Beim Anklicken des dort angegebenen Links auf die Produktübersicht landet man im Cyber-Nirwana oder auf der Startseite von Google.com - möglicherweise ist das Projekt noch nicht wirklich für die Augen der Öffentlichkeit bestimmt.

Eine Einsstiegsseite für den Übersetzungsservice gibt es bereits, aber ein Login dort schlägt bisher fehl, wie Webmaster Blog recherchiert hat. Screenshots und Texte der Produktübersicht finden sich bei Blogoscoped. Ein kurzes FAQ zu dem Dienst ist ebenfalls dort zu lesen.

Konkurrenz für die Krake Google

Wem die “Transparenz” von Google unheimlich wird, kann sich freuen. Google bekommt Konkurrenz: Die Suchmaschine Cuil durchsucht zwar bislang überwiegend englischsprachige Seiten, aber wie ein erster Test zeigt, hat sie durchaus Potenzial, wie blog.frei! schreibt.

Anders als bei Google werden keine IP-Adressen und sonstigen Nutzerdaten gespeichert. Fragt sich nur, wie sich das Ganze ohne spezifisch auf die Nutzer zugeschnittene Werbung auf die Dauer finanzieren soll.

Einen lesenswerten Artikel zur “Krake” hat taz.de kürzlich veröffentlicht.

Digital Immigrants & Co.

Der Begriff “Immigrant” bzw. die politisch korrekte Kurzform “Migrant” steht gemeinhin für den Zuzug von Menschen aus anderen Regionen der Welt.

Jetzt bin ich auf eine zeitliche und übertragene Dimension in “Digital Immigrant” gestoßen. Die digitalen Immigranten haben die Internetwelt nicht mit der Muttermilch eingesogen, sondern werden je nach Lebensalter zeitlich versetzt damit konfrontiert. Im übertragenen Sinne sind sie das, was man in der Berufswelt als “Quereinsteiger” bezeichnet.

Analog dazu heißen die gebürtigen Onliner ganz einfach “Digital Natives” - die digitalen Eingeborenen.

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