Archiv der Kategorie 'Sprache'

Tipp für kreative Nachwuchsübersetzer

In der BDÜ-Fachzeitschrift 3/08 erschienen mehrere Artikel zum Thema “Untertitelung”. An Untertiteler werden ganz andere Anforderungen als z.B. an technische Fachübersetzer gestellt. Sie müssen sehr flexibel sein, über ein breites Allgemeinwissen verfügen und mit Dialekten und Stilen spielen.

Gern senden wir Ihnen die Print-Artikel als PDF zu.

Mietmaul, Heuchlerbesen & Co.

Was haben die beiden Begriffe miteinander zu tun? Auf den ersten Blick rein gar nichts. Sie sind aber Gemeingut der Jugend, die das Privileg hat, die Dinge beim Namen nennen zu dürfen.;-)

So steht “Mietmaul” für “Rechtsanwalt” - die Juristen mögen mir diese Nennung nachsehen. Ein “Heuchlerbesen” ist ein Blumenstrauß.

Aktuell läuft bei Langenscheidt die Suche nach dem Jugendwort des Jahres 2008“. Mitmachen kann bis 20. Oktober 2008 jede/r. Aus 30 Jugendwörtern soll der Hit per Abstimmung gekürt werden. Mal sehen, welches Wort das Rennen macht.

Scheißmaschine

Keine Sorge, Sie haben richtig gelesen. Aber was ist denn darunter zu verstehen? Des Rätsels Lösung: In einer Bedienungsanleitung fehlte nur der Buchstabe „w“ in „Schweißmaschine“. Wir erkannten den Fehler auf einen Blick und konnten unserem Kunden weitere Peinlichkeiten ersparen. Was wohl bei einer automatischen Übersetzung rausgekommen wäre?;-)

Celebs im Lederwahn

Was haben uns die Stars und Sternchen nicht schon an Exzentritäten beschert: von Umweltfimmel über Botox-Addiction und Adoptierwahn war fast schon alles dran. Neu ist die Modekrankheit Tanorexia. Stars wie Lindsay Lohan, Katherine Heigl und Valentino sind der Sucht nach ledergegerbtem Teint (engl. “tan”) verfallen, einer orange-roten Steigerung von gesunder Bräune, die allerdings mit “gesund” nichts mehr zu tun hat. Die Sonnensucht wird bestimmt auch bei uns viele Anhänger finden;-)

Ecological footprint

Wir hinterlassen nicht nur auf einer nassen Fläche oder im Sand unseren Fußabdruck. Mittlerweile macht der “ökologische Fußabdruck” Schlagzeilen. Diese nicht besonders glückliche Übersetzung ist ein Konzept, das in der deutschen Geographie- und Umweltwissenschaft seit langem etabliert ist und inzwischen auch von der Umweltökonomie genutzt wird. Der Begriff macht anschaulich, welche Auswirkungen ein Mensch, der Ressourceneinsatz für ein Produkt, eine Wirtschaftstätigkeit oder eine gesamte Stadt auf die Natur haben.

Wer’s ganz individuell mag, kann mit dem Ecological Footprint Quiz seinen persönlichen Fußabdruck messen.

Nächste Seite »