Archiv für September 2008

Noch ein Bier, bitte

Ein amerikanisches Reiseportal hat für seine Leser den im Urlaub lebenswichtigen Satz “Noch ein Bier, bitte!” in 50 Sprachen zusammengestellt. Die Spanne reicht von Afrikaans (”Een bier asseblief!”) über Thai (”Nèung yíng bia sòt gà-róo-naa!”) bis Zulu (”Nye ningi utshwala!”). Praktisch ist auch die zusätzlich angegebene phonetische Umschrift. Noch ein paar Beispiele:

Die vollständige Liste finden Sie bei matadornights.com.

Kraut und Kräuter

Das berühmte schwäbische Filder-Kraut wird mit „cabbage from the Filder region“ übersetzt. Wie würde also ein automatisches Übersetzungstool „Kräuter“ übersetzen? Natürlich mit „cabbages“. Und schon ist die Übersetzung total falsch und unverständlich. Hätten Sie’s gewusst: Die „Kräuter“ zum Würzen des Krauts heißen auf Englisch „herbs“.

The English and the Irish

Two English businessmen in London were sitting down for a break in their soon-to-be new store.

As yet, the store wasn’t ready, with only a few shelves set up. One said to
the other, ‘I bet any minute now some idiot tourist is going to walk by, put his
face to the window, and ask what we’re selling.’

No sooner were the words out of his mouth when, sure enough, a curious
Irishman walked to the window, had a peek, and in a thick Irish accent asked
‘What might ye be sellin’ here?’ One of the men replied sarcastically,
‘We’re selling assholes.’ Without skipping a beat, the Irishman said, ‘You’re
doing well … only two left!’

The English should not match wits with the Irish!!

Buy it. Strip it. Flip it.

Wenn manche Auguren recht behalten, wird uns dieser harmlos klingende Spruch in Zukunft verstärkt in den Ohren klingen. Das „Kaufen. Ausquetschen. Losschlagen.“ gilt als Spezialität der so genannten Heuschrecken. Gemeint ist damit die reine Orientierung auf Profit und nochmal Profit.

Mietmaul, Heuchlerbesen & Co.

Was haben die beiden Begriffe miteinander zu tun? Auf den ersten Blick rein gar nichts. Sie sind aber Gemeingut der Jugend, die das Privileg hat, die Dinge beim Namen nennen zu dürfen.;-)

So steht „Mietmaul“ für „Rechtsanwalt“ – die Juristen mögen mir diese Nennung nachsehen. Ein „Heuchlerbesen“ ist ein Blumenstrauß.

Aktuell läuft bei Langenscheidt die Suche nach dem Jugendwort des Jahres 2008„. Mitmachen kann bis 20. Oktober 2008 jede/r. Aus 30 Jugendwörtern soll der Hit per Abstimmung gekürt werden. Mal sehen, welches Wort das Rennen macht.

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