Kataloge zu Produkten, die in verschiedenen Ländern vertrieben werden, dürfen nicht „nur“ übersetzt oder sprachlich adaptiert werden. Hier gilt es zunächst, den Content auf Verwendbarkeit für jedes Land individuell abzuklopfen. Für Kataloge zu technischen oder medizinischen Produkten ist dies unbedingt notwendig. Die Sicherheits- oder Abrechnungsvorschriften, die in Deutschland gelten, müssen in landesspezifischen Versionen ggf. durch lokale Vorschriften ersetzt werden. Dies hat Auswirkungen auf die Strukturierung des Ausgangskatalogs. Achten Sie bereits beim Erstellen der Vorlagen darauf, dass weltweit oder für alle Ihre Exportländer gültige Informationen in einer separaten Ebene, z.B. als Basisversion, angelegt werden. Die landes- oder markttypischen Daten sollten jeweils in separaten Ebenen gespeichert werden.
Gerade in diesem Bereich gilt die Faustregel des ehemaligen ABB-Topmanagers Barnevik:
Wenn bei einem Projekt Korrekturen vorgenommen werden müssen, liegen sie vor Projektbeginn im Promille-Bereich. Zu Projektbeginn bewegen sie sich schon im einstelligen Prozentbereich – und nach Projektabschluss nicht selten in Projektgröße.
Tipp: Stimmen Sie sich vor Projektbeginn mit ALLEN Beteiligten (Auslandsvertretungen, Werbeagentur, Texter, Grafiker, Übersetzungsdienstleister, Lektoren, Korrektoren etc.) ab. Wichtig ist nach Projektabschluss auch ein Feedback. Informieren Sie Ihren Übersetzungsdienstleister über die Endkorrekturen, die am Katalog vorgenommen wurden. Damit stehen diese für Folgeprojekte zur Verfügung. So erreichen Sie eine kontinuierliche Verbesserung Ihrer Kataloge.


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